soldbuch der sturmgeschütz brigade 914
Dieses Dokument ist ein Soldbuch eines Unterführeranwärters, der der Sturmgeschütz Brigade 914 angehörte. Es bietet einen detaillierten Einblick in seinen militärischen Werdegang, seine Ausbildung und seine Einsätze während des Zweiten Weltkriegs. Die Dokumentation beinhaltet Informationen über Beförderungen, Ausrüstung und schließlich auch seine Gefangennahme. Die vorliegende Aufzeichnung ist ein wertvolles historisches Artefakt, das Einblicke in das Leben eines Soldaten in einer spezialisierten Panzereinheit gibt.
Der Unterführeranwärter wurde zunächst bei der 1. / Sturmgeschütz Ers. und Ausb. Abteilung 500 ausgebildet. Anschließend erfolgte seine Verlegung über die Sturm Artillerie Ersatz und Ausbildungs Abteilung 300 zur Sturmgeschütz Brigade 914. Diese Ausbildungsschritte sind wichtig, um den Werdegang des Soldaten zu verstehen und seine Vorbereitung auf den Einsatz in einer Kampfpanzer-Einheit zu verfolgen. Die Ersatzabteilungen spielten eine zentrale Rolle bei der Aufstockung und Ausbildung neuer Soldaten.
Das Soldbuch dokumentiert die im Laufe seiner Dienstzeit erhaltenen Beförderungen innerhalb der Heeres Sturmgeschütz Brigade 914. Ein Bekleidungsnachweis ist ebenfalls enthalten, der Informationen über die ihm ausgegebenen Uniformen und Ausrüstungsgegenstände liefert. Diese Details geben Aufschluss über die logistische Versorgung der Truppe und die standardisierte Ausrüstung der Soldaten.
Besonders interessant ist der Eintrag bezüglich des Kriegsgefangenenlagers 110 in Rimini. Dieser Eintrag belegt, dass der Soldat nach Einsätzen in verschiedenen Kriegsschauplätzen in italienische Gefangenschaft geriet. Die Gefangenschaft markiert einen Wendepunkt in seinem militärischen Leben und wirft Fragen nach den Bedingungen und dem weiteren Verlauf seiner Nachkriegszeit auf.
Am 04.07.1944 erhielt der Unterführeranwärter das Allgemeine Sturmabzeichen. Dieses Abzeichen wurde für Tapferkeit und Einsatz in der Nähe des Feindes verliehen. Seine Einsätze umfassten Schlesien, Mähren und Wien, bevor die Brigade nach Italien verlegt wurde. Diese Liste zeigt die geografische Ausdehnung der Kampfhandlungen, an denen die Brigade beteiligt war.
Nach den Einsätzen in Schlesien, Mähren und Wien wurde die Sturmgeschütz Brigade 914 nach Italien verlegt. Dort geriet die Einheit schließlich in Gefangenschaft. Das Soldbuch endet somit mit einem Bericht über die Kapitulation und die anschließende Gefangenschaft. Die Verlegung und Gefangennahme markieren das Ende der aktiven Dienstzeit des Unterführeranwärters.
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