soldbuch der panzer jagd kompanie 1193
Dieses Dokument ist ein Soldbuch eines Obergefreiten, der in der Jagd-Panzer-Kompanie 1193 seinen Dienst verrichtete. Das Soldbuch bietet einen detaillierten Einblick in seine militärische Laufbahn während des Zweiten Weltkriegs. Es dokumentiert seine Zugehörigkeit zu verschiedenen Einheiten innerhalb der 93. Infanterie Division und die Stationen, die er im Laufe des Krieges durchlief. Die Informationen geben Aufschluss über die Organisation und die Einsatzgebiete der beteiligten Einheiten.
Die Jagd-Panzer-Kompanie 1193 war Teil der Panzerjäger-Abteilung 193, welche wiederum zur 93. Infanterie Division gehörte. Der Obergefreite blieb während des Krieges im Umfeld dieser Division, wurde aber verschiedenen Teileinheiten zugeteilt. Dazu gehörten die Aufklärungs-Abteilung 193, das Grenadier-Regiment 273, das Füsilier-Bataillon 93 (A. A.) und die Grenadier-Begleit-Kompanie 193. Diese wechselnde Zuordnung spiegelt die dynamische Struktur und die Umstrukturierungen der Wehrmacht während des Krieges wider.
Die Grenadier-Begleit-Kompanie 193 wurde der Panzer-Jagd-Kompanie 1193 als Infanterieschutz unterstellt. Diese Unterstellung war typisch für die Zusammenarbeit zwischen Infanterie- und Panzerjäger-Einheiten, um einen effektiven Schutz der gepanzerten Fahrzeuge zu gewährleisten. Die Grenadier-Begleit-Kompanie bot somit einen wichtigen Beitrag zur Sicherheit und Einsatzfähigkeit der Panzer-Jagd-Kompanie 1193. Die Organisation der Einheiten war auf gegenseitige Unterstützung ausgelegt.
Die Panzer-Jagd-Kompanie 1193 war mit Sturmgeschützen ausgerüstet. Diese Fahrzeuge waren speziell für die Zerstörung von gegnerischen Panzern konzipiert. Die Aufstellung der Kompanie erfolgte erst gegen Kriegsende, was auf die Notwendigkeit der Wehrmacht hinweist, die gepanzerten Kräfte trotz der prekären Lage weiter zu verstärken. Die späte Aufstellung spiegelt die sich verschlechternde militärische Situation wider.
Die Stationen des Obergefreiten während des Krieges umfassten eine Vielzahl von Frontabschnitten. Dazu gehörten unter anderem Leningrad, Wolchow, Cholm, Welikjie Luki, Lowat, Opotschka, Lettland, Kurland, Samland und schließlich Hela. Diese geografische Streuung verdeutlicht die weite Ausdehnung der Kämpfe und die hohe Mobilität der beteiligten Einheiten. Die unterschiedlichen Umgebungen stellten die Soldaten vor vielfältige Herausforderungen.
Auf Hela geriet der Obergefreite zusammen mit den Resten der 93. Infanterie Division in Kriegsgefangenschaft. Er wurde im Februar 1946 aus der Gefangenschaft entlassen. Für seinen Dienst und seine Verdienste wurde er mit verschiedenen Auszeichnungen geehrt, darunter die Ostmedaille, das Eiserne Kreuz 2. Klasse, das Infanterie-Sturmabzeichen, sowie das Verwundetenabzeichen in Schwarz und in Silber. Diese Auszeichnungen zeugen von seinem Einsatz und seiner Tapferkeit im Krieg.
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