artillerie-lehrregiment "jüterbog"

Herkunft und ausbildung

Diese Seite widmet sich dem Artillerie-Lehrregiment "Jüterbog" und präsentiert eine Fotogalerie aus dem Nachlass von Gefreiter Hans Leißner. Er wurde im Winter 1940/41 in Jüterbog ausgebildet und fand sich kurz darauf in einer Sturmgeschütz-Abteilung wieder, die im Einsatz vor Leningrad stand. Die Bildunterschriften sind Originale, die auf der Rückseite der Fotos gefunden wurden und geben einen authentischen Einblick in die damalige Zeit und die Erlebnisse des Soldaten.

Fotogalerie: frühe tage in jüterbog

Die erste Serie von Fotos zeigt Leißner und seine Kameraden in Jüterbog. Ein Bild trägt die Aufschrift: "Hansl mit ein paar Kameraden auf einem Spaziergang." Ein anderes, mit dem Spruch "Frisch gewagt ist halb gewonnen.", deutet auf den damaligen Geist der Ausbildung hin. Ein besonders markantes Foto zeigt Leißner mit den Worten: "Mein Herz flammt wie ein Blumenstock, für Jüterbog, für Jüterbog !!", was die Verbundenheit mit dem Regiment und der Garnisonsstadt unterstreicht. Darüber hinaus finden sich Aufnahmen aus seinem Urlaub vom 2. März 1941.

Einsatz vor leningrad: winter 1941/42

Die Fotos dokumentieren die Verlegung nach Leningrad im Winter 1941/42. Die Bedingungen waren schwierig, und der Einsatzbereich, der nördliche Frontabschnitt vor Leningrad, war geprägt von den sumpfigen und unwirtlichen Verhältnissen. Ein Bild beschreibt die Situation mit den Worten: "Im nördlichen Frontabschnitt vor Leningrad im Frühjahr 1942 in Russland." Die Nähe des Feindes war allgegenwärtig, wie aus weiteren Bildunterschriften hervorgeht.

Leben in der frontlinie

Die Fotogalerie bietet einen Einblick in den Alltag der Soldaten in der Front. Ein Foto zeigt Leißner "Beim MG - Gurten." Im Hintergrund ist ein Bunker in den Sümpfen zu erkennen. Weiterhin sind Aufnahmen von seinem Maschinengewehrstand, nur 100 Meter vom Feind entfernt, sowie Bilder in Bereitschaft und zur Sicherung mit Sturmgeschützen zu sehen. Die Bilder verdeutlichen die prekäre Lage mit der Aussage: "Hier sind die deutschen MG - Stellungen und russische Bunker nur 150 m auseinander."

Wechselnde rollen: infanterist und kradmelder

Leißner wurde im Laufe der Zeit verschiedenen Aufgaben zugeteilt. Er diente als Sturmartillerist, abkommandiert zur Infanterie als Beobachter, und später als Kradmelder der Sturmgeschütz-Abteilung. Ein Foto dokumentiert ein Spähtruppunternehmen im Schneehemd und auf Skiern. Diese vielfältigen Aufgaben zeugen von der Anpassungsfähigkeit und dem Engagement des Soldaten.

Dokumente, wappen und erinnerungen

Neben den Fotos bietet die Seite weitere Informationen zum Artillerie-Lehrregiment "Jüterbog", darunter Dokumente, das Wappen, Unterschriften und Informationen zu Ritterkreuzträgern und Trägern des Eisernen Kreuzes in Gold. Das Gästebuch und Links bieten zusätzliche Möglichkeiten zur Information und zum Austausch. Diese Sammlung dient als Denkmal für die Soldaten und ihre Erfahrungen im Zweiten Weltkrieg.

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