Die Geschichte

der "gepanzerten Selbstfahrlafette für Sturmgeschütz 7,5 cm Kanone".

Die Idee des Sturmgeschützes beruht auf einem Schreiben an das Heereswaffenamt vom 15.06.1936. Hierin wurde ein Panzerfahrzeug zur Infanterieunterstützung gefordert.

Gebaut wurde das Sturmgeschütz durch die Firma Daimler Benz AG ( Fahrgestell und Aufbau ), sowie der Firma Friedrich Krupp ( Geschützeinbau ). Das Fahrzeug wurde mit einer 7,5 cm Kanone L/24 ausgestattet. Als Fahrgestell diente das des Panzers III. Es war eine Panzerung von 10 - 50 mm vorhanden, die sich aber im Laufe des Krieges änderte.
Zum Einsatz kamen erstmals im Frankreichfeldzug 1940, fünf dieser Sturmgeschütze.

Das Sturmgeschütz bewährte sich sehr gut bei der Truppe. Vorteilhaft war auch die niedrige Silouette des Fahrzeugs. Ein anfänglich nicht bedachter Nebeneffekt war der Einsatz als Panzerjäger.

Auf Hitlers Befehl ( 28.09.1941 ) hin, wurde im Frühjahr 1942 das Sturmgeschütz durch eine stärkere Panzerung sicherer gemacht, ebenso wurde das Sturmgeschütz mit der langen 7,5 cm Sturmkanone 40 L/43 ausgerüstet.
Ab Juni 1942 wurde die Panzerung auf 80 mm mittels Platten verstärkt.
Später im Jahr 1942 wurde die Hauptwaffe durch die 7,5 cm Sturmkanone 40 L/48 ersetzt, der Panzerjäger war somit geschaffen. Das Sturmgeschütz ( Bezeichnung: "7,5 cm Sturmgeschütz 40, Ausführung G" ) blieb bis zur Einstellung der Produktion im Frühjahr 1945 erhalten.
Es gab eine Vielzahl von Änderungen wie z.B. das Geschütz, fahrwerkstechnische Änderung, wie der Wechsel der Antriebs- und Heckleiträder, sowie weitere Veränderungen im Detail.
Eine gut sichtbare Veränderung war auch die Anbringung der sogenannten "Saukopfblende".
Ebenso wurde die Panzerung ständig erhöht, was mittels aufgeschraubten oder aufgeschweißten Panzerplatten erreicht wurde.
Eine weitere Variante der Panzerung war die Anbringung von seitlichen Schürzen aus Eisenplatten, die sich sehr bewährten.
Eine weitere Abart des Sturmgeschützes III, war die "10,5 cm Feldhaubitze 42". Der Unterschied bestand nur in der Hauptbewaffnung. Hier kam eine 10,5 cm Sturmhaubitze zum Einsatz.

nach oben