Seltener Wehrpass eines Obergefreiten in der 

Panzer Jäger Sturmgeschütz Abteilung 1212

 

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Wehrpass eines Angehörigen der Panzer Jäger Sturmgeschütz Abteilung 1212.

 

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Eingezogen am 04. Juni 1941, als Freiwilliger bei der 1. Batterie Flak Ersatz Abteilung 62 in Oldenburg, kam er zur

2. Batterie Res. Flak Abt. 541.

 

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Vor dieser Versetzung unterzog er sich einem Eignungstest bei der Luftwaffe, hier speziell

für die Luftwaffen Flakartillerie.

 

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 Im gleichen Jahr wurde er einer Tropentauglichkeitsprüfung unterzogen, die er bestand.

 

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Anfang November 1942 erfolgte seine Versetzung zur 14. Kompanie, IV. Artillerie Regiment 13 ( L ).

Seine nächste Einheit war die 3. Panzerjäger Abteilung 13 ( L ) der 13. Lw. Feld Division, 

hier wurde er auch zum Obergefreiten befördert. 

 

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Der Obergefreite wurde unter anderem an der 8,8 cm Flak 36, als K (Kanonier) 2, 

sowie an der 7,5 cm Pak 97 / 38 ausgebildet.

 

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Im Dezember kam die Versetzung zur 1. Batterie dieser Panzer Jäger Abteilung. Im Jahr 1944

wurde die Panzerjäger Abteilung 13 umgegliedert in die Panzer Jäger Sturmgeschütz Abteilung 1212.

Seine Einsätze brachten ihn, nach der Verteidigung des Heimatkriegsgebietes 1941 - 42,  in den Bereich der

Heeresgruppe Nord 1943 und später im Jahr 1944 in das Gebiet Pleskau, Pleskauer See und zum russischen Wolchow

Brückenkopf ostwärts Ostrow.

 

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Für seine am 24.04.1944, durch einen Granatsplitter im rechten Oberarm erlittene Verwundung, 

wurde ihm am 15.05.1944

das Verwundetenabzeichen in Schwarz verliehen

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Am 23.10.1944 starb der Obergefreite durch einen Unfall mit einem Beiwagen - Krad infolge der Verletzungen. 

Er wurde im Bereich Lötzen / Ostpreußen beigesetzt. 

Heute ruht der Soldat vermutlich als Unbekannter auf dem Soldatenfriedhof

Bartosze / Polen.

 

Ich möchte mich bei einem guten Freund für diesen seltenen Wehrpass bedanken!