Nachfolgend ein kleines Konvolut eines Angehörigen der

1. / schweren Panzer Jäger Abteilung 655

 

 

Zur Geschichte der schweren Panzer Jäger Abteilung 655.

Diese Panzer Jäger Abteilung verfügte im Jahr 1943 über 45 Nashörner (Panzerjäger).

Sie wurde am 15.04.1943 aus den Resten der in Stalingrad untergegangenen

Panzer Jäger Abteilungen 521, 611 und 670 aufgestellt. Es folgten verschiedene Einsätze in Kursk, am Dnejpr

und an der Desna, ebenso gab es Einsätze in den Pripjet Sümpfen.

Im Jahr 1944 kämpfte die Abteilung an der Weichsel, Lublin. Im August 1944 ging es zurück nach Mielau,

dort sollte die Abteilung auf Jagdpanther umgerüstet werden. Tatsächlich wurden die Batterien mit

verschiedenen Panzerjägern ausgestattet.

Die 1. und 2. Batterie erhielten Jagdpanther und Jagdpanzer IV / L70. Die übrigen Nashörner wurden an die

3. Batterie übergeben.

Die 3. Batterie wurde im November 1944 umbenannt in schwere Heeres Panzer Jäger Kompanie 669.

 

Dem Unteroffizier Horst Möller wurde gegen Ende des Krieges noch zwei Auszeichnungen verliehen.

Dies war zum einen die Urkunde zum Eisernen Kreuz 2. Klasse, bei dem

Nachrichten Zug / schw. Panzer Jäger Abteilung 655

Ausgestellt am 08. März 1945 mit der

original Unterschrift des Generalmajors und Kommandeurs der 180 Inf. Div.

Bernhard Klosterkemper

Ritterkreuz als Oberst und Kdr. Gren. Rgt. 920 am 04.07.1944

 

Zum anderen wurde im noch das Panzerkampfabzeichen in Silber verliehen.

Dies bei der 1. / schweren Panzer Jäger Abteilung 655

Ausgestellt am 01. Mai 1945

Hier die Unterschrift des Hauptmanns und Abteilungsführers

( Name leider nicht lesbar)

 

Bei beiden Urkunden wurden keine Vordrucke verwendet. es handelt sich um

Frontfertigungen. Dies zeigt den damaligen Mangel an allem Material auf.